Was versteht man unter einem Investmentfonds?

 

Gewöhnlich bedarf es bei der Geldanlage in Wertpapieren eines großen Geldbetrages. Für manche stellt dies sicher kein Problem dar, für die meisten Menschen stehen jedoch solch hohe Summen nicht zur Verfügung. Für diese kann die Lösung der Investmentfonds sein. Unter einem Investmentfonds versteht man einen großen Topf, in dem sich einerseits viele verschiedene Wertpapiere befinden, zum anderen viele Kleinanleger, die diese Wertpapiere zusammen erwerben.

Arten von Investmentfonds:

InvestmentfondsBei den Investmentfonds unterscheidet man einerseits zwischen dem Aktien Fond, bei dem zwar die Rendite deutlich höher sein kann, andererseits aber auch das Risiko höher sein kann. Dem gegenüber steht der Investmentfonds, in dem sich ausschließlich festverzinsliche Wertpapiere befinden. Bei dem Investmentfonds mit festverzinslichen Papieren liegt die Rendite in der Regel niedriger wie bei Aktienfonds, andererseits kann der Anleger durch die Zinsgarantie hierbei aber keinen Verlust machen. Daneben gibt es noch den gemischten Investmentfonds, in dem sich sowohl Aktien als auch festverzinsliche Papiere befinden.

Der Aktienfonds:
Ein Aktienfonds hat den Vorteil, dass durch Ansammlung vieler Aktien verschiedener Firmen und Wirtschaftszweige, das Risiko geringer ist, wie bei Investitionen in wenigen Unternehmen. Zu beachten ist bei einem Aktien Fond dass es hierbei keine Garantie über eine bestimmte Rendite gibt. Andererseits ist es durchaus möglich, deutlich höhere Renditen zu erzielen wie bei festverzinslichen Wertpapieren. Vor der Investition in einen Aktienfond sollte man sich daher die Anlagestrategie des jeweiligen Fonds genauestens ansehen. Man unterscheidet hier im wesentlich die risikofreudige Anlagestrategie, zwar ein höheres Risiko eingeht, aber auch die Chance auf höhere Renditen bietet. Zum anderen unterscheidet man die konservative Geldanlage, die mehr Wert auf Sicherheit legt, und bei der in der Regel die Rendite etwas geringer ist.

Investmentfonds mit festverzinslichen Wertpapieren:

Bei diesen Investmentfonds geht der Anleger praktisch kein Risiko ein, da sich im Investmentfonds ausschließlich
Wertpapiere befinden, die eine Garantie über eine Mindestrendite bieten. Andererseits ist bei diesen Investmentfonds die Rendite meist deutlich geringer wie bei den Aktienfonds.

Mischfonds:
Daneben gibt es die sogenannten gemischten Investmentfonds. Hierbei gibt es einen Mix von Aktien sowie festverzinslichen Wertpapieren.